Informationsveranstaltung im Landtag zum Thema Erneuerbare Energien- Wachstumspotentiale und Entwicklungschancen in Polen

Am 15.9.2009 fand im nordrhein-westfälischen Landtag eine Informationsveranstaltung der parlamentarischen Arbeitsgruppe Visegrád auf Einladung des CDU-Abgeordneten Horst Westkämper, Vorsitzendem der parlamentarischen Arbeitsgruppe Visegrád, statt. Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe engagiert sich der Landtag NRW für eine Intensivierung der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den Visegrad-Ländern Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn in Politik, Wirtschaft und Kultur. Ich begrüßte die Gäste als Landtagspräsidentin und Vorsitzende der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe.
Das Thema lautete „Erneuerbare Energien- Wachstumspotentiale und Entwicklungschancen in Polen“. Als Moderatorin des Nachmittags und Mitorganisatorin dieser Veranstaltung konnte Patricia Marin, Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Düsseldorf, gewonnen werden. Konsulin Malgorzata Wejko vom Generalkonsulat der Republik Polen in Köln referierte über die Rahmenbedingungen für ein wirtschaftliches Engagement in Polen und informierte über die aktuelle Lage vor Ort. Darauf aufbauend sprach Dr. Christian Schnell von der BJSP wirtschaftsrechtlichen Beratung über die Beteiligungsmöglichkeiten deutscher Unternehmen und vertiefte die rechtlichen Voraussetzungen. Abschließend berichtete Michael Harre, Schott Solar AG, von den Erfahrungen seines Unternehmens in Polen.
Die geladenen Vertreter aus Politik und Wirtschaft konnten sich im Anschluss im Rahmen eines Get-Togethers austauschen. Westkämper: „Der Markt der erneuerbaren Energien in Polen ist für Firmen von diesseits und jenseits der Grenze ein gigantischer Markt der Zukunft!“ Die Wirtschaftsbeziehungen zu Polen sind traditionell besonders intensiv und Polen ist wichtigster Handelspartner aus den neuen Beitrittsländern der EU. Ein stark wachsender Bereich für die deutsch-polnische Wirtschaftszusammenarbeit sind erneuerbare Energien, dessen Prozentsatz heute in Polen bei 7 % liegt. Bis zum Jahr 2020 soll der Anteil auf 15 % und bis zum Jahr 2030 sogar auf 20 % gesteigert werden. Diese Vorhaben erfordern zahlreiche Investitionen.
Sowohl Polen als auch die Europäische Union haben Fonds in Höhe von mehreren Millionen Euro für Umweltschutz und Wasserwirtschaft eingerichtet, um diese Ziele gemeinsam verwirklichen zu können.
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