Europa traf Kunst im Landtag Nordrhein-Westfalen

"Ich wünsche mir, dass die Menschen in Europa partnerschaftlich miteinander umgehen, dass sie wie in einer Großfamilie friedlich und rücksichtsvoll zusammenleben." Diese Botschaft schickte ich zum Europafest an die Europäische Kommission. In der Europabox vor dem Landtagkonnte man nämlich Wünsche an Brüssel auf Video aufzeichnen. Viele Festbesucherinnen und Festbesucher folgten meinem Beispiel.
Nicht zufällig fand das Fest am 9. Mai statt. Vor 59 Jahren, am 9. Mai 1950, schlug der französische Außenminister Robert Schuman eine wirtschaftlich enge Zusammenarbeit der Staaten in Europa vor. Mit dieser Idee legte er den Grundstein für das Zusammenwachsen der Staaten unter dem Dach der heutigen Europäischen Union.
Auf der Bühne im Landtag diskutierten neben mir als Präsidentin verschiedene Europa-Experten über die Bedeutung der Europäischen Union für Nordrhein-Westfalen. Alle Fachleute sprachen sich vor diesem Hintergrund für den noch nicht in Kraft getretenen Lissabon-Vertrag aus, da dieser die Entscheidungsstrukturen in der Europäischen Union demokratischer und transparenter für die Bürgerinnen und Bürger gestalte.
Zuschauerinnen und Zuschauer nutzten die Gelegenheit zu Fragen und Redebeiträgen. Sie wollten unter anderem erfahren, wie sich die Europäische Union für Jugendliche einsetzt und erhielten nützliche Hinweis zu Europa-Jugendseiten im Internet.
Über 4.000 Gäste kamen anschließend zur Düsseldorfer Nacht der Museen in den Landtag Nordrhein-Westfalen. Erstmals zeigte das Parlament bis weit nach Mitternacht seine Kunst. Besucherinnen und Besucher hatten die Gelegenheit, an Kunstführungen durch das Parlamentsgebäude teilzunehmen und Werke bekannter zeitgenössischer Künstler zu entdecken.
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