Kilometerlange Wege unter Tage


Als Landtagspräsidentin auf Grubenfahrt: In der Zeche Prosper-Haniel konnte ich mir zum ersten Mal einen Eindruck von der untertägigen Produktionswelt im Steinkohlenbergbau verschaffen.
Im Förderkorb ging es zunächst 1000 Meter in die Tiefe, dann weitere 800 Meter zu Fuß, bevor auch die Stehhöhe verlassen wurde und gekrabbelt werden musste. Zurück durfte ich mich dann auf die handwarme Kohle im Förderband legen.
Das ist ja eine richtige Stadt unter Tage. Diesen Tag werde ich nie vergessen.Die Grubenfahrt hat mir gezeigt, wie hoch technologisiert der Bergbau heute ist und mit welch enormen Know-how die Bergleute die Kohle gewinnen. Begleitet wurde ich vom RAG-Vorstandsvorsitzenden Bernd Tönjes (auf dem Foto links neben ihr), dem Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft der Betriebsräte in der RAG-Stiftung Ludwig Ladzinsk (auf dem Foto mit blauem Helm) sowie Bergwerksdirektor Dr. Heinz-Werner Voß. „Ich freue mich, dass es gelungen ist, der Präsidentin einen kompletten Einblick in die Welt des Bergbaus zu geben“, sagte Ladzinski. Als „bewegendsten Moment“ erlebte ich die Arbeit im Streb: Das muss man gesehen haben, wenn die Kohle aus dem Berg bricht.
Für das Steinkohlefinanzierungsgesetz und der darin enthaltenen Revisionsklausel gilt: „ Verträge werden immer und zu allen Zeiten eingehalten.“

Bernd Tönjes und Ludwig Ladzinski begleiten mich nach einer Blitz-Dusche noch zum nächsten Termin: Im Rathaus von Bottrop trug ich mich bei Oberbürgermeister Peter Noetzel in das Goldene Buch der Stadt ein.
 

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