Zukunftsfragen in und außerhalb der Schule

Landtagspräsidentin besuchte Remscheid

(14.4.2008) Landtagspräsidentin Regina van Dinther gilt als diskussionsfreudig, deshalb besucht sie besonders gerne Schulen. Am Montag war sie gleich in mehreren Einrichtungen in Remscheid zu Gast: Sie stellte sich erst einer Frage-Antwort-Runde in einem Gymnasium, dann in einem Berufskolleg und schob auch noch einen Besuch bei der Firma Vaillant und im Röntgen-Museum dazwischen, bevor sie wieder zu Terminen nach Düsseldorf eilte.
So ging es an diesem Tag sowohl um Zukunftssorgen (vor Arbeitslosigkeit und Studiengebühren), als auch um die Einsparpotentiale bei der Raumwärme und Warmwasseraufbereitung (bei der Firma Vaillant) und um das heute noch existierende Geburtshaus des 1845 gebornen Wilhelm Conrad Röntgen.
Begleitet wurde sie dabei von einem jungen "Zeus"-Reporter (Zeus bedeutet "Zeitung und Schule") von einem Gymnasium aus Herne.
 
Hier ist sein Bericht:
Der Landtag NRW besucht Eure Schule:
Unter diesem Motto besuchte die NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther das Ernst-Moritz-Arndt Gymnasium in Remscheid.
Als Begleitung hatte sie unter anderem die Landtagsabgeordnete Elke Rühl. Zum Empfang spielte die Jazz-Band der Schule ein kleines Stück. Anschließend wurde den rund 100 Schülerinnen und Schülern der Landtag in Form einer "Power Point Präsentation" vorgestellt.Danach stellte sich Regina van
Dinther den Fragen der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 und beantwortete jede einzelne ausführlich und informativ. Eine der interessantesten Fragen kam von einer Schülerin: "Was hat es sich jetzt mit dem "Turbo-Abi" auf sich?" Regina van Dinther: "Die Deutschen machen ihren Abschluss als letzte im Vergleich zu anderen Ländern wie z.B. Frankreich." Betriebe hätten aber lieber jüngere Angestellte. Etwas schwierig werde es am Ende des Schuljahres 2012/2013, dann der erste Doppeljahrgang auf den Arbeitsmarkt komme (alle Schüler, die ihr Abitur in 13 und in zwölf Schuljahrenmachen).
Im Anschluss an diesen Besuch fuhr die Präsidentin zur Firma Vaillant GmbH, wo ihr die wirtschaftlichen Erfolge des Konzerns und der Konzern selbst präsentiert wurden.
Danach besuchte Regina van Dinther das "gbb" Berufs- und Bildungszentrum, wo ihr von einer Schülerin die Frage gestellt wurde: "Was haben Sie für einen schulischen Werdegang?" Regina van Dinther: "Mit 14 Jahren habe ich die Hauptschule beendet und danach mein Fachabitur nachgeholt und mit 19 Jahren meine Prüfung bestanden. Danach habe ich studiert und mit 21 Jahren war ich Diplom-Ingenieurin. Seitdem habe ich mich auch für die Politik interessiert und mit 31 Jahren war ich die jüngste Landtagsabgeordnete."
Zum Schluss ihres langen Besuches in Remscheid besuchte sie noch das gerade erweiterte Röntgen-Museum in Remscheid-Lennep. Hier zeigte sie sich sehr erfreut, dass der Eintritt immer frei ist. Wer das Museum gerne einmal besuchen möchte und sich schon im Voraus etwas darüber informieren möchte, kann dies unter http://www.roentgen-museum.de/ oder telefonisch unter 02191/163384 tun.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 18 Uhr und an Feiertagen wie sonntags. Montags ist Ruhetag und damit geschlossen.
Das Museum hat jährlich eine Besucherzahl von ca. 25.000 Menschen aller Altersklassen. Doch allein im letzten Quartal des Jahres 2007 besuchten ca. 30.000 Menschen das Museum. Das zeigt, dass die Zahl der Besucher ansteigend ist.
Zum Schluss trug sich NRW-Landtagspräsidentin Regina van Dinther in das Goldene Buch der Stadt Remscheid ein.

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Text: Torben Röhrs, 16 Jahre, Otto-Hahn-Gymnasium Herne, Jahrgangsstufe 8.
Fotos: Doro Dietsch, Landtag NRW.